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Wanderurlaub im Tal der Almen, Angebote von Hotels im Großarltal

Der Reichtum an über 40 bewirtschaften Almhütten hat dem Großarltal den Beinamen das Tal der Almen eingebracht. Je nach Höhenlage führen die Hütten und Almen folgende Namen: Karalmen liegen bereits über 2000 Meter, die Hochalmen liegen auf ca. 1500 bis 2000 Meter und die Heimalmen mit Futterstadeln in einer Seehöhe von 950 bis 1500 Meter.
Im Laufe des Juni, je nach Wetterlage ist Almauftrieb. Zuerst wird das Vieh auf die Heimalm gebracht, im Juli werden die Kühe, Schafe und Pferde auf die Hochalm übersiedelt. Beim Wandern hört man das Geläute der Kuhglocken und das helle Gebimmel der Kälberglöckchen schon aus der ferne. Jede Senner oder die Sennerin erkennt auf großer Entfernung den Klang der Glocke seiner Leitkuh (nur diese hat eine Kuhglocke). Serh früh, noch lange vor dem Sonnenaufgang, beginnt die Arbeit der Almbewirtschafter. Die Kühe werden gemolken und anschließend auf die Weide getrieben. Der Stall wird ausgemistet, neues Streu am Boden ausgebreitet und die Kuhbarren gereinigt, danach beginnt die Arbeit in der Hütte.
Beliebt ist der Wanderurlaub Im Herbst, wenn sich lange Schatten über die Almböden breiten und sich die saftigen Almgräser braun färben, rüsten die Almleute zum Almabtrieb. War es ein guter Sommer und ist das Vieh gesund, wird der Almabtrieb festlich gestaltet. Das Almvieh erhält Kränze aus Alpenblumen auf das Haupt gebunden, die Leitkühe tragen Glocken mit kunstvoll verzierten Glockenriemen. Dem Viehtrieb voraus fährt der Almwagen, schwer beladen mit Käse, Butter und Hausrat.
Erleben Sie mit Ihren Kindern und Hund bei einer geführten Wanderung mit dem Wanderführer das Tal der Almen! Im Winter ist es für den Skiurlaub mit der Familie zu empfehln, ein Wellness Angebot gibt es das ganze Jahr.

Sehenswürdigkeiten im Tal der Almen

Wer von St. Johann auf der Großarler Landesstraße ungefähr den halben Weg zurückgelegt hat, musste früher an der Stelle, wo sich jetzt die 196 Meter lange Brücke befindet, durch ein Haus hindurchfahren, genannt die Alte Wacht. Mehr im Wiki. Der Name kommt vom Steg, der vor der Einbauung der Straße in den Felsen, in das Tal führte und von einer Wache, die einst hier gestanden hat. Es war da nämlich eine Obsicht bestellt, dass von Viktualien zum Schaden der Handelsverwandten nicht zu viel aus dem Tale gebracht werde. Bei herrschender Pest im Jahre 1655 war der Punkt sogar mit Soldaten besetzt, um den Kontakt mit „Auswärtigen“ möglichst zu vermeiden und dadurch die Ansteckungsgefahr gering zu halten. Im folgenden Jahrhundert wurde die „Alte Wacht“ öfters gesperrt, um Leute vom Tal fernzuhalten oder nicht mehr aus dem Tal zu lassen. Heute ist die „Alte Wacht“ die älteste noch erhaltene Mautstelle im Salzburger Land. Gegenüber der „Alten Wacht“ auf der linken Seite der Großarler Ache sind in einer fast senkrechten Felswand die „Heidenlöcher“. Es handelt sich dabei um fünf mehr oder weniger runde Felslöcher. Die Öffnung der beiden mittleren ist so groß, dass ein Mensch darin bequem stehen kann. Nach altem Volksglauben haben sich hier hartnäckige Heiden zurückgezogen, als sie sich unter der vorwiegend christlichen Bevölkerung nicht mehr sicher genug fühlten, so erzählen die Reiseführer im Tal. Weitere Sehenswürdigkeiten im Pongau sind die Liechtensteinklamm, die zum Teil mehrere hundert Jahre alten Almhütten und die Pfarrkirche im barocken Stil.

Reisetipp für die Regioen Tal der Almen, das Großarltal zuletzt aktualisiert am 12.05.2012. 09:07
Quelle: Urlaubsreif Großarl Archiv, Wiki Tal der Almen, Youtube Video über Wandern in Österreich, eine Herbst Wanderung im Großarltal mit Kinder und Hund.